BALD!

Die Sonne scheint, die ersten Frühlingsblumen…trauen sich noch nicht raus. Warum auch, es ist ja erst der erste Februar. Aber mein kleiner Garten bedarf trotzdem der Pflege. Im Winter wurde er bei Schnee und Eis ab und zu mal als Gassi-Ersatz benutzt, und jetzt, wo Schnee und Eis vorerst weg sind (aber wer weiß das schon) sind die Hinterlassenschaften meiner Hunde wieder zu sehen. Also ging ich mit Tüten, einem Eimer Wasser und dem Gartenschrubber (ja, ich habe einen, EXTRA dafür!) nach draußen und räumte ein bisschen auf. Dann sah ich in meiner Garten-Trödelecke nach, was da so los ist. Das ganze Jahr über sammelt sich da nur Krempel, den niemand gebrauchen kann, aber um diese Jahreszeit IST da was los. Jede Menge sogar. Zu den Dingen, die man das ganze Jahr über nicht gebrauchen kann, gehören nämlich auch die Blumenzwiebeln vom letzten Jahr, die ich zugunsten der Sommerblumen ausgebuddelt und dort in einem Blumenkasten deponiert hatte, schön mit ein bisschen Erde drumherum, aber eben außer Sichtweite, und offenbar bekommt denen das gut. Seit unserem ersten Jahr hier werden es immer mehr, und sie blühen jedes Jahr schöner. Im Moment strecken sie zaghaft die ersten grünen Spitzen aus der Erde, gerade so, als ob sie fragen wollten, ob sie schon wieder in ihrem Beet sind. Den Gefallen habe ich ihnen getan. Ich habe die vergammelten Herbstpflanzen im Beet rausgerissen und stattdessen die Zwiebeln eingesetzt und noch eine Ladung Erde drauf gestreut, damit ihnen nicht zu kalt wird. Und wie jedes Jahr bin ich gespannt, was ich wohin gesetzt habe. Die großen Tulpenzwiebeln erkenne ich natürlich, aber bei den kleineren bin ich mir gar nicht so sicher. Krokusse, diese kleinen Narzissen, und ganz sicher ein paar Hyazinthen (da denke ich an meine Freundin Maria!). Alles vermutlich ziemlich wild durcheinander.
Der Winter war ganz okay, aber ich kann gar nicht sagen, wie ich mich auf den Frühling freue!

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