
Ach so!

LilyOfTheFields
Über das Leben, das Universum und die Männer. (est. 2007)
Ein Blick in das Arbeitsleben und die private Welt eines Berliner Pfarrers - ein Blog unter dem Motto "Solange wir schreiben, leben wir..."
Unabhängig, überparteilich, politisch nicht ganz ok, rockt die Party nicht besonders, eigentlich kacke, was willste machen.
schreibend - lesend - durchs Leben stolpernd - aus Sturheit optimistisch - gerne am Abgrund taumelnd
Irgendeiner muss es ja mal schreiben
Frau Heming probiert was aus
...der ganz normale Wahnsinn...
gutes leben im wilden westen
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen!
das merke ich mir für später!!!
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Gute Idee, vor allem bei Aldi.
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DAS merke ich mir auch 😀
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natürlich, der Trick ist doch bekannt; fand ich auch in der „Rentnerrundschau“ 😉 :-)) – und wird von mir schon lange eingesetzt
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Na super – bitte Leute – denkt an die Damen an der Kasse – die kriegen nämlich teilweise richtig Ärger, wenn sie ihre Schlangen „zu langsam“ abarbeiten. Und kriegen es dann zudem ganz dicke – einmal von den Kunden weiter hinten in der Schlange, die im Kassiererinen-Shitstorm ganz groß sind (oh ja – es ist erstaunlich, mit was für Schimpfwörtern man „zu langsame“ Kassiererinnen bedenken kann) und dann von der Kassenaufsicht – wenn man sein „Soll“ an Kunden nicht schafft.
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He… ich BIN die Dame an der Kasse, schon vergessen? (Und psssst… selbst wenn der Barcode mit Kugelschreiber übergeschrieben(!) wurde, kann man ihn trotzdem noch abscannen! Die einzige Möglichkeit den wirklich unbrauchbar zu machen ist ihn vertikal mit einem Edding durchzukritzeln UND die Nummer drunter unleserlich zu machen! 😉 )
Bei uns läuft sowas übrigens ganz entspannt. Ich hab vielleicht zwei-, dreimal erlebt, dass Kunden wegen zu langsamer Kassiererei gemeckert haben – unsere Chefs dagegen haben noch nie gemeckert!
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Eben – und ich war die Dame im Weihnachtsgeschäft bei Woolworth an der Kasse – und ich find „Kundenpreismanipulationen“ völlig nervig – weil man im Falle des Falles jemanden von der Info holen muß, der dann am Regal suchen muß, während ungehaltene Kunden hinten rummoppern….
Bei uns war dann nichts mehr entspannt… 😉
Ich hatte in einer 8-Stunden-Schicht im Schnitt 1000 Kassiervorgänge.
Wobei der Kunden „korrekt begrüßt werden mußte“, die Ware gescannt, auf versteckte Artikel (im Karton) überprüft werden muß, Sicherungsetiketten aus Kleidung entfernt werden muß, Bügel entfernt werden müssen, die Ware zusammengelegt wird, in Tüten gepackt, der Kunde (während solcher bescheuerten Aktionen) nach seiner Postleitzahl gefragt werden muß, dem Kunden dann erklärt werden soll (wenn er fragt) warum wir zum Teufel auf einmal seine Postleitzahl wissen wollen, das Geld angenommen werden muß – der Betrag laut ausgesprochen werden soll (Psychologie – funktioniert aber tatsächlich – man läßt sich nicht verwirren von Sätzen „Ich hab ihnen aber 100 € gegeben), der Wechselgeldbetrag laut ausgesprochen werden soll und der Kunde beim Überreichen seiner Ware freundlich verabschiedet werden soll. Es dürfen identische Artikel nicht mit Ziffer gescannt werden (also 10 x Milka ist verboten – man MUSS Milka Milka Milka usw…. einscannen – was Kunden in der Schlange blöd finden – „die Frau ist zu blöde zum zählen“).
Während man von hinten angequatscht wird, was das Klopapier kostet, ob man ne Kundentoilette hat und von der Kassenschlange jemand fragt, warum diese luschige Kassiererin zu doof ist, schneller zu kassieren.
OK – man merkt, warum ich nach knapp 5 Jahren merkte, daß ich mal wieder ne Pause vom Nebenjob brauche….
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Mich hat neulich eine Testkundin durchfallen lassen. Obwohl ich alles richtig gemacht habe. Sie beschwerte sich unter anderem, dass ich ihr den Rücken beim Kassieren zugewandt habe (unsere Kassen stehen so – was soll ich machen; rückwärts kassieren?), die hätte nicht gesehen, ob ich die Scheine in die Geldklammer gesteckt habe (HINGUCKEN???) oder ob der Betrag angezeigt wurde (hä?), sie konnte sich nicht ERINNERN, ob ich den Wechselgeldbetrag genannt hatte (argh!!!) usw.. Allerdings war selbst meine Chefin von solchem unprofessionellen Verhalten so angepisst, dass da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.
Unsere Chefs wissen zum Glück, das Kunden… äh naja… Kunden sind.
Übrigens hätte ich das glaube ich nicht gepostet, wenn ich nicht als Nebenjob-Kassiererin jobben würde. Zuerst hatte ich auch einen Text dazu geschrieben, aber auf den hatte ich dann irgendwie keine Lust mehr…
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Ach ja – aber ein kleines PS:
Es geht ja immer schlimmer:
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/barcode-bedenken-das-kreuz-mit-den-strichen-12133019.html
http://www.zeit.de/2014/19/quengelzone-barcode-entstoerung
http://www.welt.de/vermischtes/article128632365/Im-Barcode-des-Teufels-steckt-immer-die-666.html
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