Politik für Hunde

Ganz ehrlich, die meisten politischen Rededuelle sind nur schwer zu ertragen. Für mich ist da der Fremdschämfaktor ungefähr ebenso hoch wie bei „Schwiegertochter gesucht“ oder wie die Sendung heißt, obwohl ich nicht weiß, ob ich mir da ein Urteil erlauben darf, denn ich habe sie nie gesehen. Nur den Schwiegersohn, den Jan Böhmermann dahin geschickt hat. Und der war ja eigentlich wirklich allerliebst.
Aber wenn ich schon diese Diskussionen unterträglich finde, wie schlimm muss das erst für Hunde sein? Nicht EINMAL sprechen die über etwas von Belang. Also, von Belang für Hunde. Dabei wäre es so einfach, aus meiner kleinen Bulldogge einen politisch interessierten Hund zu machen.

Zum Beispiel beim Thema Energie:
„Da wäre Gassi cherlich die bessere Alternative“

Oder Allgemeinbildung:
„Die Abkürzung für Frankreich ist Fressen ist aber auch eine tolle Stadt!“

Oder Außenpolitik:
„Die Musik in Südkorea ist gar nicht so ü Bällchen ist ein gutes Beispiel dafür“ (ja, es gibt einen Sänger, der Chen heißt. Ehrlich!) „Herrchen ist in Südkorea wirklich sehr beliebt!“

Vielleicht auch Kunst?
„Hü Pfote llo!!!“ (Shakespeare würde sich gewundert haben)

Und wenn dann der Hund so richtig gespannt zum Fernseher guckt, lässt man den Abend langsam ausklingen mit einem lockeren: „Ich verlasse jetzt diesen SITZ!!!

Die ganze Aufmerksamkeit der träge vor sich hindösenden Zuschauer wäre ihnen sicher.

Zumindest der vierbeinigen.

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